Archiv Seite 3

Ein Wortspül.

Lizas Welt statt Sofies Welt.

Sorry, der musste sein.

…nicht zum ersten Mal.

Grußbotschaft von Robert Schindel auf der Solidaritätskundgebung für Israel am 7. August 2006 in Wien.

Liebe TeilnehmerInnen an der Solidaritätskundgebung für Israel!

Leider kann ich nicht teilnehmen, denn ich bin nach Riga gefahren, wo am 8. 12. 1941 mein Großvater Salomon Schindel und mein Onkel Georg Schindel bei einer „Aktion“ im Rumbulawald zusammen mit über zehntausend anderen Juden erschossen wurden. Heute sind dort sechs Erschießungsgräben von Erde und grünem Gras überwachsen und als Gedenkstätte gepflegt. Darunter ruhen die Knochen unter jedem baltischen Himmel. Ich fahre hin und lege einen Stein.
Seit fast sechzig Jahren kämpft Israel, das als Verlängerung jener Geschichte entstanden ist, um sein Überleben. Zu keiner Zeit wollte man Israel und seine Bürger in Frieden leben lassen. Zu jeder Zeit wurde der Traum von Palästina vom Jordan bis zum Mittelmeer weitergeträumt und mit Kriegen, Überfällen, Terroranschlägen wird versucht, dass dieser Traum Wirklichkeit wird.
Die öffentliche Meinung tut so, als wäre heute ein Kampf zwischen zwei gleichermaßen schuldigen Parteien im Gange und besteht darauf, doch aufzuhören. Eine Partei hat sechzig Jahre nicht aufgehört. Würden sie das Existenzrecht Israels anerkennen, alle Terrorakte einstellen und hernach über Frieden und sicheren Grenzen aller in der Region verhandeln, wäre morgen Frieden.
Ich danke euch sehr wegen der Geschichte meiner Familie, dass ihr hier seid und Solidarität mit den Juden in und außerhalb Israels übt. Das tut gut, denn in diesen Tagen fühlen wir Juden uns hier in Europa recht alleingelassen – nicht zum ersten Mal.

Gutes Gelingen und Schalom
Robert Schindel

A walking advertisement for the overthrow of capitalism.

„The man to me is one thing only – a walking advertisement für the overthrow of capitalism“1

Er?2

trigema

Oder doch eher er?3

deutschland

  1. Philip Roth: The Plot against America, Vintage 2005, 60 [zurück]
  2. Wolfgang „Ich produziere nur in Deutschland“ Grupp, Chef des Textilkonzerns Trigema und Arisierungsgewinnler in der 2. Generation [zurück]
  3. Horst „Den Gürtel enger schnallen“ Köhler, Chef der Deutschland-AG und Arisierungsgewinnler in der 2. Generation [zurück]

Eine Win-Win-Situation für die Milizen.

Alan Dershowitz in der Süddeutschen:

„Die Hisbollah in Südlibanon und die Hamas im Gazastreifen aber lassen ihre militärischen Flügel aus dicht besiedelten Wohngebieten heraus operieren. Ihre Milizen schießen Raketen mit Schrapnell-Sprengköpfen auf Israel, die von Syrien und Iran eigens dafür entworfen wurden, die Zahl der zivilen Opfer zu maximieren. Danach verstecken sich diese Milizen unter der Bevölkerung vor den Vergeltungsschlägen. Diese Taktik ist für sie eine Win-Win-Situation: Geht Israel nicht gegen sie vor, weil das Land fürchtet, Zivilisten zu töten, so können die Terroristen weiterhin ungezügelt Raketen auf israelische Bürger abfeuern.

Greift Israel dagegen die Terroristen an und verursacht es dabei zivile Opfer, erringen die Terroristen einen Propagandasieg. Der jederzeit vorhersehbare Chor der Verurteilung gegen die israelische ‚Überreaktion‘, üblicherweise angeführt von Frankreich und dem Rest der Europäischen Union, ermutigt in Wahrheit die Terroristen, ihre Raketen aus dicht bevölkerten Wohngebieten heraus abzufeuern. So trägt dieser Chor zum Tod von Zivilisten auf beiden Seiten bei.

Denn während Israel alles Vernünftige unternimmt, um die Zahl der zivilen Opfer zu minimieren – wenn auch nicht immer mit Erfolg –, tun Hamas und Hisbollah alles in ihrer Macht Stehende, um die Zahl ziviler Opfer auf beiden Seiten zu maximieren. Jawohl, diese islamischen Fundamentalisten wollen in Wahrheit, dass mehr ihrer eigenen Zivilisten von den Israelis getötet werden. Das ist ein wichtiger Teil ihrer Strategie. Wie ein europäischer Diplomat einmal bemerkte: ‚Sie beherrschen perfekt die harte Mathematik des Schmerzes.‘“

Policy of 3.

policy of 3