Archiv für August 2006

Jawbreaker.

Boat on a hill, never going to sea. Anchored to a fixer upper’s dream. This boat is beat, never gonna be a boat now. Thirsty sees the sea from high on ice plant. He keeps patching it and painting. Thinking about his pension plan. But the boat is out to pasture. Seems it never had a chance. I wanna be a boat. I wanna learn to swim. Then I‘ll learn to float. Then begin again. Begin again. Boat remembers the carpenter’s sure hand. Missing fishy flutter on it’s rudder. Sold at an auction, on a dolly ever since. Sometimes rainy days drop boyish wonder. 1

  1. Blake totally destroyed his voice for us, never forget that“ [zurück]

Man wird doch wohl noch…

„Sollte ich die Grenzen legitimer Rheinland-Pfalz-Kritik überschritten haben und die Gefühle rheinland-pfälzischer Mitbürger verletzt haben, so bedaure ich das zutiefst. Ich versichere Ihnen: Ich habe nichts gegen Rheinland-Pfälzer, einige meiner besten Freunde sind Rheinland-Pfälzer.“

Stefan Frank in Konkret 9/2006

Unter dem Pflasterstein…

Bild von Buchladen in der Schanze

„Man beruft sich für das, was man an Israel so alles auszusetzen hat, gerne auf Juden. Besonders gut beherrscht das die Linke, die ihren Antisemitismus hinter diesen Kronzeugen zu verstecken sucht, sich dabei im Laufe der Zeit aber immer dämlicher angestellt hat, weshalb nun schon länger einigen aufgefallen ist, dass da bloß ein antisemitisches Bedürfnis seine Kanalisation sucht. Aber das ficht die Aufrechten selbstmurmelnd nicht an. Und so machte beispielsweise ein so genannter Szene-Buchladen in Hamburg bereits in seinem Schaufenster überdeutlich, welche, sagen wir, Zielgruppe er sich vorstellt – und welche nicht. Etwas spröde, die Deko, aber stringent und eindeutig: Ausgestellt ist natürlich Felicia Langer nebst Norman Finkelsteins ‚Antisemitismus als politische Waffe‘, und auch Sumaya Farhat-Naser darf mit ihrem „Thymian und Steine“ nicht fehlen. Dann platziert man noch Amir Gutfreunds ‚Unser Holocaust‘ in der oberen Reihe, natürlich vor allem deshalb, weil der Autor der Ansicht ist, auch in Israel könne im schlimmsten Fall Ähnliches geschehen wie in Nazideutschland. Darf man selber ja nicht sagen.

Als Blickfang dient schließlich zweierlei: Zum einen ein Fotoband mit dem Titel ‚Vision: Palestine‘, den die Agentur der Autorin so bewirbt: ‚Andrea Künzig war mit ihrer Kamera dabei, als Jassir Arafat 1994 nach dreißigjährigem Exil die Grenzen zum Gazastreifen überschritt und die pälestinensischen [sic!] Gebiete in die Selbstverwaltung übergingen. […] Die politische Dimension des israelisch-palästinensischen Konflikts ist dabei als ‚Subtext’ immer vorhanden.‘ Was man sich ziemlich gut vorstellen kann, wenn jemand nachgerade davon beseelt ist, den Meister bei seinem Weg über den Rubikon ins Bild zu setzen. Und zum anderen klebt da mitten im Schaufenster ein Ausschnitt aus der taz: ‚Vertreter des Zentralrats kritisiert Israel‘, liest man schon von ferne; ordentlich sind per Hand Quelle und Datum hinzugefügt. Damit glaubt man sich dann quasi aus dem Schneider. Noch viel billiger geht’s allerdings nicht. Manchmal ist es schade, dass es eine Preisbindung für Bücher gibt. Aber nur manchmal. (…)

Update: Ein Accessoire im Schaufenster blieb zu Unrecht ohne Würdigung – der obligatorische Pflasterstein links neben dem Bildband. Das Miniaturmodell einer Katjuscha-Rakete lag zum Zeitpunkt der Aufnahme vermutlich noch beim deutschen Zoll. “

via Lizas Welt

Errata 1.

errata zu dubiel: wissenschaftsorgansiation

Nachtrag zu „Beendet das Töten…“.

Mittlerweile haben die Antiimps von clandestino.at ihre Bildergalerie über die antisemitische Manifestation Ende Juli umbenannt. Statt des alles klarstellenden (und zutreffenden) Titels „Demo gegen Israel“, trägt die Galerie jetzt den Namen „Demo gegen den Israelkrieg“. Leider habe ich keinen Screenshot angefertigt. Immerhin aber ist das Bild, auf dem ein Demonstrant den Tod Israels und seiner Unterstützer fordert und das im Zuge der Umbenennung der Galerie entfernt wurde, auf diesem Weblog weiterhin dokumentiert.